Die Außenminister der Kirgisischen Republik und Deutschlands diskutierten Projekte in Wasserkraft, Logistik und Tourismus

Bischkek, 12.02.26 /Kabar/. In Berlin am 11. Februar 2026 führte der Außenminister der Kirgisischen Republik, Jeenbek Kulubaev, ein bilaterales Treffen mit dem Bundesaußenminister der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Johann Wadeful, durch. Dies teilte das Außenministerium der Kirgisischen Republik mit.

Die Leiter der außenpolitischen Behörden bestätigten die Offenheit und Bereitschaft der beiden Länder, die Zusammenarbeit auf Basis gegenseitigen Respekts, Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen weiter zu vertiefen. Ein breites Spektrum aktueller Fragen wurde besprochen, einschließlich der Interaktion in politischen, handelswirtschaftlichen, Investitions- und kulturell-humanitären Bereichen.

Die Parteien betonten die Bedeutung der Fortsetzung des gegenseitigen politischen Dialogs durch die Organisation gegenseitiger Besuche auf verschiedenen Ebenen. Bezüglich der Entwicklung der interparlamentarischen Zusammenarbeit informierte Kulubaev über die Ergebnisse der Wahlen zum Jogorku Kenesch der Kirgisischen Republik, die im Einklang mit nationalem Recht und internationalen Standards durchgeführt wurden, unter Sicherstellung von Transparenz, Offenheit und öffentlichem Vertrauen in den Wahlprozess.

Unter Berücksichtigung der erfolgreichen sozioökonomischen Entwicklung der Kirgisischen Republik in den letzten Jahren rief der kirgisische Minister zu gemeinsamen Maßnahmen zur Erweiterung der Interaktion mit deutschen Unternehmen in vielversprechenden Sektoren wie Wasserkraft, Landwirtschaft, Transport und Logistik sowie touristischer Infrastruktur auf. Darüber hinaus drückten die Parteien den gemeinsamen Wunsch aus, die Interaktion in Prioritätsbereichen wie ‚grüner‘ Wirtschaft, E-Commerce, neuen Technologien, Mobilität und Bildung zu intensivieren.

Die Minister tauschten auch Meinungen zu Fragen der internationalen und regionalen Agenda aus und diskutierten die Interaktion der beiden Länder innerhalb verschiedener internationaler Organisationen und regionaler Verbände, einschließlich UN, OSZE, EU.

Bezüglich der Sanktionsproblematik der Europäischen Union rief Kulubaev zu einem konstruktiveren und ausgewogeneren Ansatz seitens der europäischen Länder auf. Er wies auf das Fehlen klarer und eindeutiger Grundlagen für restriktive Maßnahmen hin und betonte ihre möglichen negativen Folgen für die nachhaltige sozioökonomische Entwicklung der Länder Zentralasiens. Der Leiter des kirgisischen Außenministeriums betonte, dass die Kirgisische Republik ihre internationalen Verpflichtungen strikt einhält und zu einem offenen, gleichberechtigten und gegenseitig vorteilhaften Dialog mit europäischen Institutionen bereit ist.

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