Kirgisistan setzt sich für die Schaffung eines einheitlichen Tourismusraums in Zentralasien ein

In seiner Rede hob Erdenet Kasymov hervor, dass die Integration der zentralasiatischen Länder die Situation im Tourismussektor erheblich verbessern könnte.

Nach Kasymov wird Zentralasien für ausländische Touristen als einheitliches Ganzes wahrgenommen, was neue Möglichkeiten für die gemeinsame Nutzung dieses Potenzials eröffnet. Er erinnerte daran, dass auf dem Gipfel ‚Zentralasien – USA‘ (C5+1), der am 6. November in Washington stattfand, Präsident Sadyr Japarov die Bedeutung des Tourismus als Werkzeug zur Annäherung der Völker betonte und vorschlug, einen gemeinsamen Touristenraum für die Region zu schaffen.

Kasymov betonte, dass Kirgisistan das Konzept unterstützt, Zentralasien als einheitliches Touristenziel auf den Märkten der USA, Europas, des Nahen Ostens und Ostasiens darzustellen.

‚Touristen auf diesen Märkten suchen nicht nur einzelne Länder, sondern einzigartige Erlebnisse. Die größte Interesse von internationalen Reiseveranstaltern wecken Routen entlang der Seidenstraße sowie Berg- und Kulturreisen, die 3-5 Länder umfassen‘, bemerkte er.

Kasymov sprach auch über die Notwendigkeit, gemeinsame Touristenprodukte zu entwickeln, die Routen umfassen, die Abenteuer- und Bergtourismus in Kirgisistan mit historischen Sehenswürdigkeiten der Nachbarländer verbinden, sowie Reisen, die das nomadische Erbe der Region aufdecken.

Zusätzlich merkte er an, dass Kirgisistan die Idee einer regionalen Marke wie ‚Open Central Asia‘ nicht als Ersatz für nationale Marken sieht, sondern als Mittel, um die Positionen jedes Landes zu stärken. Die Umsetzung dieses Konzepts umfasst nach Kasymov die Teilnahme der zentralasiatischen Länder an wichtigen internationalen Tourismusmessen und die Synchronisation ihrer Marketingstrategien.

Bei der Diskussion über das Serviceniveau in der Tourismusbranche wies Kasymov auf die Wichtigkeit der Wahrnehmung der Route als Ganzes hin – eine Senkung der Servicequalität in einem Abschnitt kann das Gesamteindruck der Region negativ beeinflussen.

Er konzentrierte sich auch auf die Notwendigkeit der Vereinheitlichung von Servicequalitätsstandards, der Entwicklung von Personalressourcen und gemeinsamen Bildungsinitiativen sowie der Skalierung von Praktiken des community-based tourism (CBT).

‚Sogar das effektivste Marketing kann nicht helfen, wenn ein Tourist auf logistische Probleme stößt. Um regionale Routen erfolgreich zu bewerben, ist es äußerst wichtig, eine ungehinderte Bewegung zwischen den Ländern zu gewährleisten. Die Kirgisische Republik unterstützt aktiv die Vereinfachung und Digitalisierung von Visum- und Grenzverfahren‘, fasste Kasymov zusammen.

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