Tien-Shan

Mambetaliev sprach darüber, wie der kulturelle Raum der VI Weltspiele der Nomaden aussehen wird

Bischkek, 19.07.26. /Kabar/. Der Minister für Kultur, Information und Jugendpolitik Kirgisistans, Mirbek Mambetaliev, stellte auf dem 23. Treffen der SCO-Kulturminister erstmals ein detailliertes Kulturprogramm der VI Weltspiele der Nomaden vor, die vom 31. August bis 6. September 2026 in Kirgisistan stattfinden werden.

Seinen Worten zufolge haben die Nomadenspiele bereits den Rahmen einer Sportveranstaltung überschritten und sind zur „Olympiade der nomadischen Zivilisation“ geworden, die Ethnosport, Ethnokultur, Wissenschaft und traditionelles Wissen vereint.

„Die nomadische Kultur ist keine erstarrte Vergangenheit, sondern eine lebendige Philosophie, die auf ökologischer Verantwortung, Mobilität, Anpassung und Offenheit gegenüber der Welt basiert“, bemerkte der Minister und betonte, dass die Spiele die Verbindung alter Traditionen mit modernen globalen Prozessen zeigen sollen.

Das Kulturprogramm wird an fünf Standorten präsentiert. Der Hauptort wird die Ethno-Stadt „Universum des Nomaden. Lebendiges Erbe“ in der Schlucht Kyrchyn sein, wo Gäste traditionelles Leben, Handwerk, nationale Küche, Rituale und die Kultur nomadischer Völker kennenlernen können.

Am Ufer des Issyk-Kul wird ein internationales Festival traditioneller Musik „Erbe der Nomaden“ stattfinden, bei dem Epenerzähler, Musiker und Volksliedinterpreten auftreten. Außerdem wird eine wissenschaftliche Konferenz zur Erhaltung und Entwicklung traditionellen Wissens abgehalten.

Ein weiterer Standort wird der Komplex „Nomad“ sein, wo traditionelle Kultur und moderne Kunstrichtungen wie Ethno-Mode, Tanz, Musik, Jugendprojekte und Ethnografitti vereint werden.

Am Hippodrom in Tscholpon-Ata wird das Ethno-Hip-Hop-Festival „Ethno-Nomade“ stattfinden, das zeigt, wie traditionelle Kultur mit modernen Musikgenres kombiniert werden kann.

Der fünfte Standort ist das kreative Labor ArtLab, wo Künstler und Bildhauer aus verschiedenen Ländern Werke schaffen, die der Philosophie und dem Erbe der nomadischen Zivilisation gewidmet sind.

Während des Treffens betonte Mirbek Mambetaliev, dass die Teilnahme an Kulturwettbewerben kostenlos sein wird und eine internationale Jury aus Vertretern der Kunst- und Kulturszene die Arbeiten und Auftritte bewerten wird.

Der Kulturminister lud die SCO-Länder ein, aktiv an den Nomadenspielen teilzunehmen, und wies darauf hin, dass Kirgisistan einen Raum für internationalen Kulturdialog schaffen möchte, in dem altes Erbe modernen Klang erhält.

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